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Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung

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© Gesa Simons

Im Grunde steckt in Rainald Grebe ebenso ein Punk wie ein Dadaist. Vom Feuilleton jedenfalls wurde ihm schon „Lyrik mit Heimtücke“ unterstellt, wenn er seinen mal subtilen, mal drastischen und immer eigenwilligen Unsinn auf die Spitze treibt. Überraschend kreativ und genial in der Umsetzung und Präsentation seiner künstlerischen Ideen kann Grebe bei seinem Publikum punkten. Er ist ein astreiner Entertainer: Kein Statement ist ihm zu krass, wenn es denn Anspruch auf Richtigkeit erheben kann.

Sein Metier ist das Musikkabarett und seine Neigung gilt den unverblümten Gesellschaftssatiren im Liedformat. Dafür hat er schon eine ganze Reihe von Preisen eingeheimst – unter anderem den Weltmusikpreis RUTH (2014), den Deutschen Kabarettpreis (2012), den Bayrischen Kabarettpreis (2009) oder den Salzburger Stier (2007), um nur einige zu nennen.

In der Würdigung zur RUTH heißt es „... weil seine Lieder und Texte dadaistisch und anarchistisch, böse und satirisch sind; oft treffen sie zielgenau den Punkt, an dem eigentlich nur der Masochist beglückt sein dürfte. Doch Grebe versteht es, genau Alltagsbeobachtungen und feine Sottisen so zusammenzufügen, dass der Zeh, auf den er damit dem Zuhörer tritt, nicht wirklich schmerzt.“

Rainald Grebe überzeugt als Musik-Kabarettist

Ursprünglich als Puppen- und Schauspieler ausgebildet, scheut sich Grebe nicht vor pointierten Gesten – wenn es denn die Rolle erfordert. Der vielbeschäftigte Autor, Schauspieler, Regisseur, Musiker und Kabarettist fesselt sein Publikum, pfeift auf alles Spießertum und bringt seine teils sarkastische Lyrik zu Gehör. Man darf immer wieder staunen, wie krass Grebe Dinge und Begebenheiten zu Miniaturen fügt und gekonnt verbalisiert. Nach Würzburg kommt er mit den Jungs der „Kapelle der Versöhnung“, die seine krass überzeichneten und komisch-melancholischen Geschichten aufs Herzlichste vertont.

Herausgekommen ist Kabarett in Bestform von der ersten bis zur letzten Minute und ein Termin für Comedy- und Musikfreunde gleichermaßen. Ach ja: im Gepäck haben Grebe & Kapelle ihre brandneue CD „Albanien“.

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