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Kettcar

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© Andreas Hornoff

Mehr als fünf Jahre hat es gedauert, bis die Hamburger Indie-Poeten mit ihrem neuen Album „Ich vs. Wir“ um die Ecke gekommen sind. Nach ihrem vierten Studioalbum “Zwischen den Runden“ im Februar 2012 folgte eine vierjährige kreative Pause. Heute spielen und singen Kettcar ungewohnt deutlich gegen Ego-Zyniker, Pegidisten und die ganzen Angstszenarien besorgter Bürger an. Die Texte formulieren gesellschaftspolitische Statements, greifen das Zeitgeschehen und eher linke Positionen auf. Engagierte Botschaften auf jeden Fall – was beim Publikum ankommt oder hängen bleibt, wird sich zeigen. Die Musik, Gitarren-Pop und Indie-Punk, ist gekennzeichnet durch einen Sound, der fast hymnisch klingt und sich durch klare Riffs und eingängige Akkorde definiert.

Indie Rock, Indie Punk, Gitarrenpop

Wie kam es zu Kettcar? Die Bandgründer Marcus Wiebusch und Frank Tirado-Rosales spielten bereits zusammen bei But Alive, einer Gruppe, die sich als politische Punkrockband einen Namen machte und ob ihrer teils sarkastischen Texte hin und wieder für heftige Kontroversen sorgte. Als sich die Band 1999 auflöste, zog es Wiebusch zu den Ska-Punks von Rantanplan, die er gemeinsam mit deren Gründer Reimer Bustorff verließ. Der Start der Band geriet etwas holprig, denn für ihr Debütalbum „Du und wieviel von deinen Freunden“ fand sich kein Plattenlabel. Die pragmatische Lösung: Wiebusch und Bustorff holten sich noch Thees Ullmann von Tomte dazu, gründeten zu dritt das Indie-Label Grand Hotel van Cleef (GHvC) und Kettcar hatte seine Plattenfirma. Die Musik ist anfangs gekennzeichnet durch einen Sound, der fast hymnisch klingt und sich durch klare Riffs und eingängige Akkorde definiert. Seit dem Album Zwischen den Runden (2013) entwickelte sich der Stil instrumental durch den Einsatz von Klavier, Streich- und Blasinstrumenten, klingt damit progressiver, etwas jazziger und nach Gitarren-Pop (Bustorff).

Auf der Bühne lassen sich Kettcar, trotz der oft kritischen Texte, nicht auf die Protestschiene reduzieren. Das Publikum auf der Hafentreppe darf sich darauf freuen, dass die Band ihm sicher ihre diversen musikalischen Selbstbilder in voller Bandbreite präsentieren wird.

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